Auszug aus Zeitschrift: “bauen”

Offenes Wohnen – Wärmefänger:
Solar-Energie passiv genutzt

Wer Solar-Energie passiv – sprich ohne Einsatz aufwendiger Technik – mit Erfolg nutzen will, sollte sein Gebäude optimal zur Sonne ausrichten können. Dieser Grundsatz kann so stehen bleiben. Was tun aber, wenn Grundstück, Baufenster und Vorschriften die Südausrichtung einschränken?

Über die Frage “Wann benötige ich wo Wärme?” erarbeitete Doma eine elegante Lösung: Die vorherrschende Kleinteiligkeit wurde auch für die “Wärme-Fänger” aufgenommen. Statt einem grossen Kollektor installierte er zwei kleine: den über den Garten hinausgebauten Glaserker mit Einstrahlung von Osten bis Südwesten und den vollverglasten Windfang mit Einstrahlung von Süden bis Westen.

Der Glaserker “versorgt” tagsüber den Wohnbereich, zugleich durch die unbehinderte Thermik Galerie und Kinderzimmer im Dachgeschoß. Direkt über dem gläsernen Windfang wurde das Badezimmer plaziert; mittels einfacher Klappen läßt sich Warmluft am Abend ins Bad abführen. Aber auch der Eßbereich profitiert bei Bedarf vom aufgeheizten Windfang.

Zu dieser etwas minimierten Solar-Lösung gesellt sich eine “gepanzerte” Gebäudehülle (doppelschalige Ziegelbauweise mit Kerndämmung, stark aufsparren-gedämmtes Dach, teilweise dreifach isolierverglaste Fenster) und ein universell kombinierbares Heizsystem (Fußbodenheizung, Konvektoren, Kachelgrundofen).

Dem Architekten und Bewohner zufolge greift diese Energiekonzeption “sehr zufriedenstellend”.

Auszug aus Zeitschrift: “bauen”
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